| 1978 |
Hirata beginnt in Japan mit der Entwicklung der ersten
CNC-Steuerungen und Linearachsen. In den folgenden Jahren
realisiert ein kleines Team hochqualifizierter Ingenieure das
erste SCARA-Robotermodell AR-300 und die passende Steuerung
HAC-01. In den folgenden Jahren beginnt die Serienpoduktion der Roboter und deren Einsatz in verschiedenen
Montagelinien der Elektronikindustrie in Japan.
Bild: Roboter AR-300 |
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| 1981 |
Hirata stellt zum ersten Mal SCARA-Roboter und
Linearachsenroboter auf der Hannover Messe Industrie aus und
schließt im gleichen Jahr einen Vertretungsvertrag mit einem
deutschen Maschinenhandelunternehmen zum Vertrieb der Geräte in
Deutschland. Die ersten Vertriebsaktivitäten für diese Art von
Robotern beginnen in einem völlig neuen Markt, denn die
Automatisierung der Kleinteil-Montage und -Handhabung mit
Robotern gibt es bis dato in Deutschland nicht.
Bild: Ayumi
1982 |
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| 1983 |
Erste
Verkaufserfolge stellen sich ein. Einer der ersten Kunden ist
die Fa. Grundig, die die Montage einer Baugruppe eines
Kassettenlaufwerks mit SCARA-Robotern von Hirata automatisiert.
Um die neue Technologie im Konzern bekannt zu machen, wird von
der Produktionsanlage ein Video gedreht.
Video:
Grundig-Anlage |
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| 1985 |
Die
zweite Generation der SCARA-Roboter und Linearachsenroboter
kommt auf den Markt. Es ist die AR-H-Serie mit drei
Modellgrößen.
Das meist verkaufte Modell ist der AR-H300 mit der zugehörigen
Steuerung HAC-04. Die Firma Hella setzt in Ihrem Werk in
Recklinghausen mehrere dieser
Roboter in einer Montagelinie ein.
Die Geräte bleiben über 15 Jahre im Einsatz. Bild: Roboter
AR-H300 |
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| 1986 |
Die
erste mit SCARA-Robotern ausgestattete Montagelinie zur
Bestückung von Leiterplatten mit großen bedrahteten Bauteilen
wird bei der Fa. SEL Graetz in Bochum von Hirata installiert.
Video: Bestückungslinie |
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| 1987 |
Die
dritte Generation der SCARA-Roboter, die AR-i Serie ist fertig
entwickelt und steht zum Verkauf bereit. Zum ersten Mal
überhaupt wird eine multitasking-fähige Steuerung für
SCARA-Roboter angeboten. Sie ermöglicht nicht nur die Steuerung
des Roboters, sondern auch die Steuerung der Peripherie, ohne
zusätzliche SPS.
Bild 1: Roboter AR-i350A
Bild 2: Roboter AR-i350C |
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Viele dieser Roboter werden als Lötroboter bei der Firma Philips
eingesetzt, die heute noch in den Werken in Polen und Ungarn
arbeiten.
Video: Lötroboter |
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| 1989 |
Hirata entwickelt einen der ersten SCARA-Roboter mit
Direct-Drive-Antrieben und erhält für diese technische Leistung
den Innovationspreis der japanischen Wirtschaftszeitung "Nihon
Keizai Shinbun".
Diese Roboter sind sehr schnell und präzise in der
Positionierung, allerdings ist diese Technik sehr teuer. Daher
beginnt man sehr bald mit der Weiterentwicklung der
SCARA-Roboter mit „konventioneller“ Antriebstechnik, d.h.,
Gleichstrommotor und Harmonic-Drive-Getriebe. Diese Technik hat
bis heute Bestand und wird immer weiter verbessert.
Bild: Roboter AR-DD2700 mit Auszeichnung. |
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| 1992 |
Die
nächste Generation der SCARA-Roboter kommt auf den Markt. Es ist
die AR-C-Serie mit neuer Steuerung, basierend auf der 32-Bit
Prozessortechnologie, und der neuen Programmiersprache HARL-III.
Bild: Roboter AR-C350 |
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| 1993 |
Die
Hirata Engineering Europe GmbH wird im November 1993 gegründet und
übernimmt die Vertriebsaktivitäten für Hirata-Roboter in Europa,
speziell für die deutschsprachigen Länder. Neben dem Vertrieb
der Roboter werden nun auch komplette semi-standardisierte
Automatisierungslösungen angeboten, bei denen der Roboter das
Herzstück der Anlage ist. Beispiele sind Lötroboterstationen und
Paletten-Magazinier- und -Wechsel-Systeme für Kleinteile sowie
weitere im Hause Hirata entwickelte Komplettlösungen.
Bild: 1. Hirata Gebäude und Autostocker |
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| 1996 |
Hirata beginnt mit der Entwicklung mit Reinraum-Robotern für die
Wafer- und LCD-Glas-Handhabung.
Bild: Roboter AR-W200 |
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| 1997 |
Mit
der AR-S-Serie kommt die fünfte Generation der SCARA-Roboter in
den Vertrieb. Außerdem wurden auch die Linearachsen komplett
überarbeitet und auf die neue Antriebstechnik umgestellt. Die
neue Steuerung verügt über digitale Motorreglungen und
Multi-Tasking für 32 Tasks sowie die Weiterentwicklung der
Programmiersprache HARL-III.
Bild: Roboter AR-S350 |
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| 1998 |
Die
Hirata Engineering Europe GmbH zieht in neue, größere Produktions- und
Verwaltungs-gebäude um. |
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| 1999 |
Einführung wählbarer standardisierter E/A-Feldbustechnologien.
Ab jetzt können die Steuerungen mit Interbus-S, Profibus oder
anderen Bussystemen ausgerüstet werden. |
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| 2002 |
Die
SCARA-Roboter der AR-S-Serie und die Linearachsenroboter sind
mit Absolut-Encodern lieferbar. Das Volumen der bewährten
Stationssteuerung wird durch hochintegrierte Bauteile auf 1/3
der bisherigen Baugröße reduziert. Außerdem ist die
Stationssteuerung nun auch als Software-Lösung auf PC-Basis
verfügbar, um noch effizienter mit der PC-Welt kommunizieren zu
können.
Bild: Roboter AR-S350AE |
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| 2003 |
Hirata Engineering Europe GmbH feiert 25 Jahre Hirata Roboter und 10-jähriges Bestehen. |
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